Minecraft-Server überwachen
Ein offener Port 25565 heißt nicht, dass jemand spielen kann. portslie stellt dieselbe Abfrage wie der Launcher, bevor er deinen Server in der Liste zeigt, und meldet sich, wenn sie ausbleibt oder leer zurückkommt. Für Java und Bedrock.
Was ein Port-Check übersieht
Läuft der Server hinter Pterodactyl oder Docker, ist der Port offen, bevor Minecraft gestartet ist, und er bleibt offen, wenn der Server abgestürzt ist und nur der Wrapper weiterläuft. Ein gewöhnlicher Uptime-Dienst baut die Verbindung auf und meldet grün.
portslie fragt nach dem Verbindungsaufbau weiter: Kommt eine gültige Antwort? Sind Slots und Version gesetzt? Erst dann ist der Server für portslie da. Ein Server, der noch startet, antwortet oft schon, meldet aber 0 Slots und keine Version.
- Java Edition
- Server List Ping, TCP 25565
- Bedrock Edition
- RakNet-Ping, UDP 19132
- Liest aus
- Version, Slots, Spielerzahl
- Plugin auf dem Server
- keins nötig
Drei Stufen statt grün oder rot
Jede Messung prüft nacheinander, wie weit der Server antwortet. Gemeldet wird, auf welcher Stufe er stehen bleibt.
- Stufe 1: Port erreichbar. Java: der Port nimmt die Verbindung an. Bedrock: auf den Ping kommt überhaupt eine Antwort.
- Stufe 2: Protokoll antwortet. Es kommt eine gültige Server-List-Ping-Antwort bzw. ein gültiger RakNet-Pong.
- Stufe 3: Inhalt plausibel. Slots größer 0 und eine Version sind gesetzt. Dann steht in der Meldung zum Beispiel 14/100 Spieler, 1.21.1.
Was du bekommst
- Eine Nachricht pro Ausfall. Ein Vorfall beginnt erst nach zwei schlechten Messungen in Folge. Ein einzelner verlorener Ping weckt niemanden, und die Entwarnung kommt von selbst.
- Alarm dort, wo du ohnehin bist. E-Mail, Discord, Slack, Teams, ntfy oder ein eigener Webhook, jeder mit Testknopf. Im Tarif Frei ist 1 Alarmweg enthalten, in Klein 3.
- Eine Statusseite für deine Spieler. Mit Name, Logo, Farbe und Discord-Einladung, ohne Adresse und Port. So sieht sie aus.
- Messung von zwei Standorten. Ein Ausfall zählt erst, wenn die Mehrheit der Messpunkte ihn sieht. Wo sie stehen, steht unter Infrastruktur.
Fragen zum Minecraft-Monitoring
Muss ich ein Plugin oder einen Query-Port einrichten?
Nein. Der Server List Ping ist in jeden Java-Server eingebaut, auch in Paper, Spigot, Fabric und Forge. Steht in der server.properties enable-status=false, beantwortet der Server die Abfrage nicht, und portslie meldet Stufe 1.
Geht das mit Geyser, also Java und Bedrock auf einem Server?
Ja, als zwei Ziele: eins mit der Prüfart Minecraft (Java) auf den Java-Port, eins mit Minecraft Bedrock auf den Port, den Geyser öffnet. So siehst du getrennt, ob Bedrock-Spieler noch hereinkommen.
Wie oft wird gemessen?
Im Tarif Frei alle 5 Minuten, in Klein jede Minute, in Groß alle 30 Sekunden. Den Takt stellst du je Ziel ein, schneller als der Tarif erlaubt geht es nicht.
Sieht portslie, ob der Server laggt?
Nein. TPS und Tickzeiten misst man nur von innen. portslie prüft von außen, ob der Server so antwortet, wie es ein Spieler vor dem Beitreten sieht.
Kann ich einen fremden Server überwachen, etwa den meines Netzwerks?
Technisch ja, die Abfrage ist dieselbe, die jeder Launcher stellt. Geprüft werden nur öffentlich erreichbare Adressen, private Netze sind gesperrt.
Wissen, bevor es deine Besucher merken.
Drei Ziele sind kostenlos. Das erste Ergebnis siehst du nach der ersten Messung.
3 Ziele · Messung alle 5 Minuten · ohne Zahlungsdaten